Private Krankenversicherung

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⧨ Private Krankenversicherung vs Gesetzliche Krankenversicherung
⧨ Leistungen der Privaten Krankenversicherung
⧨ Informationen zur Privaten Krankenversicherung
⧨ F.A.Q der Privaten Krankenversicherung


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Private Krankenversicherung

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Eine private Krankenversicherung kommt für alle diejenigen Menschen in Frage, für die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Dazu zählen Beamte, Freiberufler, Selbstständige und Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese liegt zur Zeit bei Monatlich 4.425 Euro oder Jährlich 53.100 Euro.

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Private Krankenversicherung
Wer kann sich privat krankenversichern?

Alle *Angestellten, Selbständige, Beamte und Freiberufler. Für die Krankenversicherungs-Pflichtgrenze in West- und Ostdeutschland erfolgt eine Rechtsangleichung. Die Einkommensgrenze beträgt für *Angestellte ab 2006: Monatliches Bruttoeinkommen 4.425 Euro oder Jährlich 53.100Euro. Regelmäßige Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld und/oder Urlaubsgeld können dem Jahreseinkommen zugerechnet werden. Singles und doppelverdienende Paare ohne Kinderwunsch fahren mit der privaten Krankenversicherung i. d. R. besser. Die Wahl der privaten Krankenversicherung will gut überlegt sein, weil sie meist eine Entscheidung für’s Leben ist. Der ausschließliche Blick auf den Preis ist fatal, zu sehr variieren die Leistungsinhalte zwischen den angebotenen Konzepten. Meist ist man mit Gesellschaften gut beraten, die über einen langen Zeitraum in der Vergangenheit mit moderaten Preissteigerungen aufwarten konnten und bei denen der Deckungsumfang weitreichend ist. Bei diesen Gesellschaften sollte damit zu rechnen sein, daß die Prämien auch im Alter bezahlbar bleiben.
Sollten Sie diese Bedingungen nicht erfüllen, empfehlen wir Ihnen eine private Krankenzusatzversicherung für wenige Euro im Monat: Krankenzusatzversicherung


Die Private gegen die Gesetzliche Krankenversicherung


Ottonova

Die Krankenversicherung ist für alle Bürger Pflicht. Damit muss sich jeder entscheiden, wie er sich versichern möchte, weil die Leistungen und Beiträge sehr unterschiedlich sind. Wir haben in Deutschland zwei grundlegend verschiedene Krankenversicherungssysteme. Das sind die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und die Privaten Krankenversicherungen (PKV). Jeder Versicherungsnehmer kann nicht unbedingt selbst entscheiden, ob er Mitglied einer GKV, oder einer PKV werden möchte.

Alle Arbeitnehmer und Angestellten, die unter einem bestimmten Bruttoverdienst liegen (2018 sind das 53.100 € im Jahr), müssen sich gesetzlich krankenversichern. Der Versicherungsbeitrag wird hier in Abhängigkeit vom Bruttoverdienst erhoben und ist bei allen GKV gleich. Die Leistungen richten sich nach einem einheitlichen Leistungskatalog und beinhalten im Regelfall Grundversorgung mit teilweisen Zuzahlungen. Was der Leistungskatalog nicht enthält, wird nicht bezahlt, Hier kann sich jeder nur mit privaten Krankenzusatzversicherungen seinen Versorgungsstandard aufbessern. Geringverdienende Ehepartner oder Kinder ohne eigenem Einkommen können in der GKV über einen Hauptverdiener der Familie beitragsfrei mit versichert werden.


Ganz anders ist das System der PKV aufgebaut. Hier kann der Versicherungsnehmer selbst entscheiden, welche Leistungen er wie versichert haben möchte. Auch alternative Behandlungen oder Krankentagegeld können in die Leistungen eingeschlossen werden. Der Versicherungsbeitrag ist Einkommensunabhängig. Er richtet sich nach dem Eintrittsalter, dem Geschlecht, den gewünschten Versicherungsleistungen, eventuell bestehenden Gesundheitsproblemen und den jeweiligen Versicherungsbedingungen des Anbieters. Er kann bei gleichen Voraussetzungen sehr unterschiedlich zwischen den einzelnen Versicherern sein und sollte vor dem Abschluss eines Vertrages unbedingt verglichen werden. Ein Wechsel innerhalb der Anbieter von PKV ist bis 55 Jahre immer möglich, wobei er in der Praxis fast immer schon durch das höhere Eintrittsalter auch höhere Beiträge zu Folge hat. In der Regel bleibt der einmal gewählte Versicherer lebenslang bestehen. Deshalb ist der Vergleich sehr wichtig. Hier bietet das Internet gute Bedingungen an, wo ein unabhängiger Vergleich sehr vieler Anbieter möglich ist. Besserverdienende können in einer PKV bei wesentlich besserem Leitungsangebot sehr viele Kosten sparen. Beachten sollte jeder, dass der Wechsel vom System der GKV zur PKV in der Regel keine Rückkehr mehr zulässt. Eine Ausnahme wäre hier nur, wenn der Bertreffende Harz IV Empfänger wird. Bei anderen finanziellen Problemen kann der Privatpatient nur in den Basistarif seiner PKV wechseln, wo er ähnliche Leistungen wie ein Kassenpatient erhält.

⧨ Leistungen der PKV

Was bietet die Private Krankenversicherung?
Die private Krankenversicherung übernimmt im Krankheits- und Behandlungsfall umfangreichere Leistungen als die gesetzlichen Krankenkassen. Die Privatversicherungen bieten komplette Pakete oder die „Buchung“ einzelner Leistungen an.

Im Bereich der ambulanten Gesundheitsleistungen können privat Versicherte Patienten ihren Arzt frei wählen. Durch die Übernahme der höheren Kosten durch die Kassen behandeln viele Ärzte Privatpatienten ohne Wartezeit und vergeben kurzfristigere Termine. Für den Besuch bei einem Arzt ist keine Praxisgebühr zu entrichten und weitere Fachärzte können ohne Überweisungsschein aufgesucht werden. Die Private Krankenversicherung übernimmt die Kosten für neueste Behandlungsmethoden. Hierunter fallen auch Therapien der Alternativmedizin. Auch die Kosten für Psychotherapie-Sitzungen werden teilweise oder komplett bezahlt.

Bei den Medikamentenverschreibungen gibt es für Patienten der Privaten Krankenversicherungen keine Einschränkungen. Übernommen werden zuzahlungsfrei alle Medikamente und Heilmittel. Sind Kontaktlinsen oder Brillen erforderlich gibt es für Brillengestelle einen finanziellen Zuschuss und für Brillengläser und Linsen werden die Kosten erstattet. Oft gelten hier unterschiedliche Betragsobergrenzen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, die auch vom Dioptrien-Wert abhängig sind.

Im Bereich der stationären Krankheitsbehandlung können Privatversicherte das Krankenhaus frei wählen und erhalten eine Chefarztbehandlung oder die Behandlung durch den Diensthabenden Arzt. Die PKV übernimmt die Kosten für die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer. Eine Eigenbeteiligung, wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung, besteht nicht. Bei einem Volltarif werden auch die Kosten für den medizinisch notwendigen Transport von und zum Krankenhaus übernommen. Die Kostenübernahme von Behandlungen und Transporte im Ausland werden ebenfalls von den privaten Krankenversicherungen ohne Aufpreis übernommen.

Wenn eine zahnärztliche Behandlung notwendig ist, werden im Vollversicherungstarif der Privaten Krankenversicherung die gesamten Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnprophylaxe ohne Betragsbegrenzung übernommen. Im Bereich der Kieferorthopädie und beim Zahnersatz erstatten die meisten Privaten Krankenversicherungen die Kosten bis zu einem prozentualen Höchstsatz zwischen 50 und 75 Prozent, zumeist auch betragsmäßig gedeckt. Die Höchstgrenze liegt bei mehreren tausend Euro.

Ein weiteres wichtiges Leistungsmerkmal von Privaten Krankenversicherungen ist die Rückerstattung von Beiträgen. Erstattet werden mehrere Monatsbeiträge, wenn in einem Kalenderjahr Leistungen der Krankenversicherung nicht in Anspruch genommen werden oder nur über den Eigenanteil des Versicherten abgedeckt sind.

⧨ Informationen zur Privaten Krankenversicherung

Infos rund um die PKV
In Deutschland werden jedes Jahr viele Milliarden Euro für überteuerte Versicherungen ausgegeben, die man andernorts mit den selben Leistungen auch wesentlich günstiger abschließen könnte. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist die Krankenversicherung. Neben der gesetzlichen Krankenversicherung existiert in Deutschland auch das System der privaten Krankenversicherungen. Diese sind nicht allen Menschen zugänglich; zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind jedoch nicht oder nur unzureichend darüber informiert, dass sie die erforderlichen Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung erfüllen. Diese Menschen sind daher weiterhin Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse, die bei ständig steigenden Beiträgen immer weniger Leistungen bietet und immer höhere Eigenleistungen erfordert. Für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse muss der Versicherte eine von mehreren Bedingungen erfüllen: Der Eintritt in eine private Krankenversicherung steht generell Personen offen, deren Haupterwerb eine Tätigkeit auf Basis der Selbstständigkeit darstellt. Hinzu kommen Personen in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen, die eine gewisse Einkommensgrenze überschreiten. Diese schwankt je nach amtierender Regierung ständig und nach der nun anstehenden Bundestagswahl ist damit zu rechnen, dass neue Zahlen in Kraft treten werden. Fakt ist, dass viele Mitglieder der gesetzlichen Kassen etwa durch eine Gehaltserhöhung diese Grenze überschreiten und damit wechseln könnten, ohne, dass ihnen das bewusst ist.

Die private Krankenversicherung ist, abhängig von Lebensalter und Geschlecht, in der Regel wesentlich günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung und bietet ein wesentlich breiteres Leistungsspektrum meist auf höherem Niveau. So sind im Krankheitsfall Chefarztbehandlung und Einzel- oder Zweibettzimmer für den privat Versicherten eher die Regel als die Ausnahme, während der gesetzlich Versicherte mitunter unter Umständen behandelt wird, die an ein Feldlazarett erinnern obwohl er wesentlich höhere monatliche Beiträge entrichtet. Auch Leistungen zum Zahnersatz sind bei privaten Krankenversicherungen in aller Regel wesentlich umfangreicher als dies bei den gesetzlichen Kassen noch der Fall ist. Unabhängige Beratungsangebote im Internet sind zu diesem Thema häufig kostenfrei. Es lohnt sich für jeden Versicherten, sich über einen Wechsel aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu informieren.

⧨ F.A.Q der Privaten Krankenversicherung

Die häufigsten Fragen zur PKV
Die private Krankenversicherung ist für gut verdienende Arbeitnehmer sowie für Selbstständige, Freiberufler und Beamte eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. In vielen Fällen sind die Beiträge günstiger und das bei besseren Leistungen.

Wer kann sich privat versichern?
Privat versichern können sich Arbeitnehmer, deren Jahresbruttoeinkommen die letzten drei Jahre in Folge 48.600 Euro überstiegen hat. Selbstständige, Freiberufler und Beamte sowie andere Beihilfeberechtigte haben ebenfalls die Möglichkeit eine private Krankenversicherung abzuschließen, die Höhe des Einkommens ist bei diesem Personenkreis nicht relevant.

Wie berechnen sich die Beiträge in der privaten Krankenversicherung?
Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung spielt bei der privaten Krankenversicherung das Einkommen keine Rolle. Ausschlaggebend für die Höhe der Beiträge sind der gewählte Tarif, die Höhe der Selbstbeteiligung, das Geschlecht, das Alter und der Gesundheitszustand des zu Versichernden.

Können Familienmitglieder mitversichert werden?
Die private Krankenversicherung kennt im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung keine Familienversicherung. Für jedes Familienmitglied muss eine separate Krankenversicherung abgeschlossen werden.

Leistet der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Beiträgen in der privaten Krankenversicherung?
Analog zur gesetzlichen Krankenversicherung, zahlt der Arbeitgeber 50% bis zum Höchstsatz, der in der gesetzlichen Krankenversicherung üblich ist.

Kann später wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gewechselt werden?
Vom Prinzip nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Bei Arbeitnehmern ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung möglich, wenn ihr Einkommen unter die Verdienstgrenze sinkt, die maßgeblich für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist. Zum Beispiel, wenn ein Arbeitnehmer nur noch Teilzeit arbeitet oder durch Arbeitsplatzverlust eine Stelle annehmen muss, bei der die Entlohnung niedriger ist.

Auch Freiberufler und Selbstständige können innerhalb der ersten drei Jahre ihrer selbstständigen Tätigkeit unter ganz bestimmten Bedingungen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Wird die Selbstständigkeit aufgegeben und wieder ein Angestelltenverhältnis aufgenommen muss sogar gewechselt werden.

Wie finde ich eine günstige private Krankenversicherung? Wie bei anderen Versicherungen ist es auch in der privaten Krankenversicherung üblich, dass sich die Beiträge und die Tarife der einzelnen Versicherer deutlich voneinander unterscheiden. Deshalb ist ein Versicherungsvergleich auf jeden Fall zu empfehlen.

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