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Kreditkarte

1822direkt - VISA Classic mit Girokonto Kreditkarte
1822 Kreditkarte

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Kartenarten

Bei einer „echten“ oder klassischen Kreditkarte erhält der Karteninhaber monatlich eine Abrechnung über sämtliche erworbenen Waren und Dienstleistungen (Rechnungen im umsatzsteuerrechtlichen Sinn erhält der Karteninhaber nur vom jeweiligen Händler/Dienstleister). Diese kann sofort beglichen oder in Raten abgezahlt werden. Letztere Möglichkeit, der sogenannte Revolvierende Kredit, wird traditionell durch Kreditinstitute vornehmlich im anglo-amerikanisch geprägten Raum angeboten, ist aber auch in Deutschland verfügbar. Kunden können, je nach ihrer Bank und ihrem Kreditkartenvertrag, monatlich 2, 5, 10 oder 50 Prozent der offenen Summe zurückzahlen. Sie sind jedoch nicht an eine feste Rückzahlungsrate gebunden, sondern können die Kreditsumme jederzeit durch Sondertilgungen begleichen. Unabhängig von einer vollständigen Tilgung kann die Kreditkarte innerhalb des persönlichen Verfügungsrahmens neu belastet werden.

Chargekarte

Bei einer Chargekarte erhält der Karteninhaber monatlich eine Rechnung, die sofort bzw. innerhalb einer Frist von bis zu 30 Tagen fällig ist. Der Kunde erhält also für den Zeitraum zwischen der Bezahlung einer Ware und der Fälligkeit der Rechnung einen zinslosen Kredit mit sehr kurzer Laufzeit. In Deutschland ist dies die gängigste Art von Kreditkarten. Ein weiteres Prinzip, das allerdings erst in neuerer Zeit Verbreitung findet, ist das sogenannte charge and credit-Verfahren. Es stellt streng genommen eine Mischung aus einer echten Kreditkarte und einer Chargekarte dar. Der Karteninhaber kann bei einer charge-and-credit-Karte selbst entscheiden, wie hoch sein Kartenlimit ausfällt. Je nach kartenausgebender Bank kann dieser meist formlos gewährte Kreditrahmen zwischen 25 % und 100 % der Einzahlungssumme liegen. Beispiel: Die Bank gewährt bei einer Einzahlung von 500 € 25 % zusätzlichen Kredit – der Karteninhaber kann über 625 € verfügen, wobei 125 € genau wie bei einer regulären Kreditkarte mit Zinsen berechnet werden. Die Gebühren und Limits sind abhängig von der jeweiligen Bank, die diese Karten ausstellt. Dieses Prinzip wird vornehmlich von Kreditinstituten außerhalb des europäischen Raums angewandt und ist deshalb formlos, weil keine Kredit- oder Bonitätsprüfung stattfindet.

Debitkarte

Bei einer Debitkarte wird der Karteninhaber nach Bezahlung sofort belastet (in der Regel über das Girokonto des Karteninhabers). In Deutschland ist die gängigste Debitkarte die Girocard, die international als Maestro-Card (von MasterCard ausgegeben) oder V PAY (von Visa ausgegeben) fungiert. Ein anderes Beispiel ist die im deutschsprachigen Raum weniger verbreitete VISA-Electron-Karte (von Visa ausgegeben). Diese Karten können mangels Hochprägung (siehe Technik/Karte) nicht überzogen werden, besitzen eigene Akzeptanzzeichen und daher auch ein eigenes Netz von Akzeptanzstellen. Aus diesem Grund werden sie allgemein nicht als Kreditkarten angesehen. Daneben gibt es aber auch MasterCard- und Visa-Debitkarten (vor allem in den USA verbreitet), die als Kreditkarten angesehen werden, da sie das Kreditkarten-Akzeptanzzeichen dieser Organisationen besitzen. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, sind diese Karten nicht von Chargekarten oder echten Kreditkarten zu unterscheiden, in anderen Ländern, beispielsweise in den USA oder Großbritannien sind solche Karten dagegen generell durch den zusätzlichen Aufdruck Debit gekennzeichnet. In beiden Fällen sind sie aber nahezu immer mit Hochprägung versehen und daher überziehbar.

Daily-Chargekarte

Eine Daily-Chargekarte ist eine Kombination aus einer Charge- und einer Debitkarte. Die Abrechnung erfolgt über ein technisches Kartenkonto, das im Guthaben geführt werden kann. Zusätzlich wird ein zulässiger monatlicher Kreditrahmen eingeräumt. Während man Guthaben hat, werden die Umsätze dem Kartenkonto sofort belastet. Beim aufgebrauchten Guthaben kann zusätzlich der Kreditrahmen genutzt werden. Nach der Monatsabrechnung werden alle Soll-Beträge sofort vom Referenzkonto des Karteninhabers (meistens einem Girokonto) per Lastschrift eingezogen. Damit kommen keine Verzugszinsen, wie bei dem Revolvierenden Kredit der Chargekarten, zustande.

Virtuelle Kreditkarten

Für Einkäufe im Internet gibt es sogenannte virtuelle Kreditkarten. Zumeist handelt es sich um virtuelle Prepaid-Kreditkarten. Diese Karten bestehen nur aus den zum Telefon- oder Onlinekauf notwendigen Kartendaten. Innerhalb des Internets funktioniert sie wie eine normale Kreditkarte, da hier, im Gegensatz zu einem Einkauf in einem Geschäft, die Kreditkarte nicht physisch vorhanden sein muss. Die Kartendaten einer virtuellen Kreditkarte bestehen aus Kreditkartennummer, Gültigkeit, Karteninhabername und CVC/CVV (Sicherheitsprüfnummer). Bei einigen Anbietern werden diese Kreditkartendaten für jeden Telefon- bzw. Onlinekauf neu erstellt. Anbieter von virtuellen Kreditkarten ist u. a. die Wirecard Bank (MasterCard).

Prepaid-Karten

Mittlerweile gibt es auch Prepaid-Karten, bei denen Zahlungen nicht auf Kredit-, sondern auf Guthabenbasis abgewickelt werden. Der zu bezahlende Betrag wird aus einem vorher eingezahlten Guthaben beglichen. Es handelt sich also um eine Guthabenkarte, nicht um eine Kreditkarte im engen Sinne.

Die Karten können nur an solchen Kreditkartenakzeptanzstellen verwendet werden, die online angebunden sind. Dadurch soll ein Überziehen des Guthabens verhindert werden. Auch kann das Konto – etwa bei Kartendiebstahl – nicht über den bestehenden Betrag hinaus leergeräumt werden. Die meisten Karten sind nicht hochgeprägt und tragen den Vermerk „Electronic use only“.

Diese Karten werden ohne Bonitätsprüfung auch an nicht kreditwürdige Personen ausgegeben, die beispielsweise noch nicht volljährig sind oder für die ein Negativeintrag in der Schufa vorliegt. Im Volksmund sind sie daher auch als „Kreditkarte ohne Schufa“ bekannt. Da die Karten auf Guthabenbasis funktionieren, entsteht für die Bank kein Risiko. Durch die Prepaid Kreditkarte haben nun auch bonitätsschwache Personen die Chance, eine vollwertige Kreditkarte zu besitzen.

Prepaid Kreditkarten werden in Deutschland und der Schweiz von verschiedenen Banken und anderen Anbietern vertrieben, teilweise auch mit Guthabenverzinsung.

Sie haben die gleichen Sicherheitsmechanismen wie „klassische“ Kreditkarten. Da Prepaid Kreditkarten auf Guthabenbasis funktionieren, sind sie in vielerlei Hinsicht sogar sicherer als herkömmliche Kreditkarten mit Kreditrahmen. Prepaid Kreditkarten können nicht überzogen werden, weshalb sie sich vor allem für Online-Zahlungen und Reisen eignen. Sollte es zu Datenmissbrauch oder Diebstahl kommen, kann der Täter lediglich über das Guthaben verfügen, das sich aktuell auf der Karte befindet. Die Prepaid Kreditkarte kann nicht überzogen werden, der Schaden hält sich so in Grenzen.

Der Nachteil dieser Karten sind in einigen Fällen die Gebühren. Bei manchen Anbietern wird bei jeder Transaktion eine Gebühr fällig. Einige Anbieter verlangen Gebühren für das Aufladen der Karte sowie Gebühren für die Benutzung der Karte. Einige Banken bieten auch Modelle nur mit einer einmaligen Jahresgebühr an. Auch dort fallen Gebühren für bestimmte Dienstleistungen an, wie Bargeldbezug am Automaten. In der Regel sind das Aufladen und die Benutzung dieser Karten gebührenfrei. Prepaid Kreditkarten ohne Jahresgebühr sind in der Regel nur in Verbindung mit einem Girokonto bei der herausgebenden Bank erhältlich, wobei meistens dennoch Gebühren für Abhebungen und Transaktionen in Fremdwährung anfallen.

Auch bei der Akzeptanz von Prepaid Kreditkarten kann es zu Einschränkungen kommen, insbesondere bei Autovermietungen wird die Prepaid Kreditkarte als Zahlungsmittel häufig abgelehnt. Der Grund für die Ablehnung liegt im fehlenden Kreditrahmen der Karte. Mietwagenunternehmen behalten es sich bei „klassischen“ Kreditkarten vor, einen gewissen Betrag auf der Kreditkarte als Kaution zu sperren. Sollten nach Rückgabe des Mietwagens Mängel festgestellt werden, kann das Unternehmen den Betrag dafür verwenden. Eine Kreditkarte dient der Autovermietung somit als Sicherheit. Genau diese Sicherheit fehlt bei der Prepaidkarte. Nur rund ein Drittel der gängigen Autovermietungen akzeptiert die Prepaid-Kreditkarte als Zahlungsmittel.

Eine Gefahr besteht auch bei Prepaid-Kreditkarten ausländischer Herausgeber. Das eingezahlte Guthaben der Kreditkarte unterliegt oft keiner oder einer sehr geringen Einlagensicherung. Im Falle einer Insolvenz des Kartenherausgebers droht ein Verlust des eingezahlten Guthabens.

Ein weiterer Nachteil für den Karteninhaber stellt die Pfändungsmöglichkeit des auf dem Kreditkartenkonto vorab einbezahlten Guthabens dar. Hier gibt es jedoch inzwischen erste Angebote, die das Kreditkartenkonto auf das seit dem 1. Juli 2010 offiziell eingeführte Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umstellen. Dadurch bleibt dem Kontoinhaber auch bei laufenden Pfändungen ein monatlicher Freibetrag zum Leben, der nicht gepfändet werden kann.

Premium-Kreditkarten

Als Premium-Kreditkarten werden klassische Kreditkarten bezeichnet, die besondere Zusatzleistungen anbieten. Dies können zum Beispiel Reiserücktritts-, Auslandsreisekranken- oder Reisegepäckversicherung sein. Für die Zusatzleistungen verlangen die Anbieter häufig zwischen 80 und 100 Euro pro Jahr. Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest lohnen sich diese Kreditkarten allerdings meist nicht. Sie sind entweder teuer oder weisen Mängel beim Reiseschutz auf. Die Tester raten daher, Verträge lieber einzeln abzuschließen.

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