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Explodierende Pleiten Deutschland 2026
Explodierende Pleiten in Deutschland 2026 – belegbare Fakten
Die Lage der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland befindet sich Ende 2025 und zu Beginn von 2026 auf einem ungewöhnlich hohen Niveau, wie offizielle Daten und zahlreiche Presseberichte zeigen. Die wirtschaftlichen Belastungen haben zu steigenden Anträgen auf Eröffnung von Insolvenzverfahren geführt, und die Anzahl betroffener Firmen ist innerhalb weniger Jahre erheblich angestiegen.
Amtliche Insolvenzstatistik und Trenddaten
Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 mit rund 18.125 Fällen deutlich über dem Vorjahr und auf dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Insgesamt stieg die Zahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in diesem Zeitraum um etwa 11,7 % im Vergleich zum Vorjahr.
Darüber hinaus verzeichnete die IWH‑Insolvenzentwicklung für den Mai 2025 ein hohes Niveau von Insolvenzen trotz saisonaler Schwankungen, was auf eine anhaltend dynamische Entwicklung hindeutet.
Jahreszahlen und historische Höhepunkte
Nach Analysen von Creditreform stieg die Zahl der Firmenpleiten im Jahr 2025 auf einen Wert von rund 23.900 Fällen, der höchsten Zahl seit mindestens zehn Jahren. Dies deutet auf eine anhaltende Trendwende hin, die über zyklische Schwankungen hinausgeht.
Die Creditreform‑Prognose wurde von unabhängigen Medien bestätigt: Insgesamt wird die Zahl der Insolvenzen im Jahr 2025 als der höchste Stand seit 2014 beschrieben, mit einer großen Zahl von Fällen, die sowohl kleine Unternehmen als auch mittlere Unternehmen betreffen.
Presseberichte über bestätigte Insolvenzen 2025/2026
Domo Chemicals – Insolvenzen mehrerer deutscher Standorte
Laut einem Nachrichtenbericht hat Domo Chemicals einige seiner deutschen Tochtergesellschaften Ende 2025 Insolvenz angemeldet, darunter die Domo Chemicals GmbH sowie weitere betroffene Einheiten. Die Unternehmen hatten zuvor keine ausreichenden finanziellen Mittel und konnten keine Einigung mit Gläubigern erreichen, woraufhin die Produktion an deutschen Standorten teilweise eingestellt wurde.
Diese Entwicklung führte zu Unsicherheiten hinsichtlich der Zukunft der Produktionsstandorte und beeinflusste die Situation in der Chemieindustrie sowohl regional als auch branchenweit.
Eterna – traditionelle Modemarke meldet Insolvenz an
Ein weiterer bestätigter Insolvenzfall betrifft die traditionsreiche Modemarke Eterna, die 2025 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragte. Das Unternehmen, das seit 1863 besteht und weltweit bekannt ist, meldete finanzielle Engpässe und einen Sanierungsprozess an, während der laufende Betrieb mit Unterstützung von Investoren fortgeführt wurde.
Situation bei Edeka und Hellweg
Bei großen Handelsketten wie Edeka und der Baumarktkette Hellweg zeigt sich die wirtschaftliche Lage differenziert. Die Edeka Gruppe selbst hat keine Insolvenz angemeldet und meldete im Geschäftsjahr 2024 sogar Rekordumsätze von über 75 Mrd. €, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt und die Position als einer der größten Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland unterstreicht.
Allerdings sind Partnerbetriebe im Edeka‑Netzwerk von Insolvenzen betroffen: So hat beispielsweise der Edeka‑Händler Feneberg GmbH mit rund 75 Filialen und etwa 3000 Beschäftigten Anfang 2026 Insolvenz angemeldet und befindet sich im Schutzschirmverfahren, während der laufende Betrieb vorerst fortgeführt wird.
Die Baumarktkette Hellweg hat ebenfalls keine offizielle Insolvenz gemeldet, steht aber im Zuge einer restrukturierten Schließung zahlreicher Filialen. Medienberichten zufolge wurden deutlich mehr Standorte geschlossen als ursprünglich geplant, und das Unternehmen befindet sich in einem umfassenden Umstrukturierungsprozess, wobei mehrere Märkte bereits geschlossen und weitere Schließungen angekündigt wurden.
Weitere Fälle – Rettung und Sanierung
In anderen Fällen gelang es Gesellschaften, Insolvenzverfahren durch Übernahmen oder Sanierungen zu überstehen. Beispielsweise konnte die Hüffermann-Gruppe, ein Logistikunternehmen, durch eine Übernahme aus der Insolvenz herausgeführt werden.
Strukturelle Trends und makroökonomische Kontextdaten
Offizielle Statistiken und Umfragen zeigen, dass bundesweit die Zahl der Insolvenzen im Jahr 2025 stark angestiegen ist und im Vergleich zu früheren Jahren deutlich höher liegt. Einen eindeutigen Trend bestätigen auch Daten aus dem ersten Halbjahr 2025: 12.009 Unternehmensinsolvenzen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres registriert, was einem Anstieg von mehr als 12 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Parallel dazu zeigen bundesweite Umfragen, dass ein wachsender Anteil deutscher Firmen wirtschaftliche Überlebensängste äußert. So gaben laut ifo‑Institut im November 2025 über 8 % der befragten Unternehmen an, ihre wirtschaftliche Existenz bedroht zu sehen – ein Anstieg im Vergleich zu früheren Zeiträumen.
Insolvenzstatistik nach Branchen und Unternehmensgrößen
Die verfügbaren Daten zeigen, dass vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) überproportional von Insolvenzen betroffen sind. Nach Zahlen aus der Creditreform‑Analyse machen Kleinunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten den größten Anteil an den Pleiten aus, mit rund 81,6 % aller Insolvenzen im Jahr 2025.
Auch Branchen wie das Hotel‑ und Gastgewerbe, Bau‑ und Projektentwicklung, Metallverarbeitung sowie Elektrotechnik verzeichneten überdurchschnittlich viele Insolvenzen im Jahr 2025.
Regionale Unterschiede
Creditreform‑Daten belegen regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands: In einigen Bundesländern wie Berlin waren die Insolvenzraten deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, während sie in anderen Regionen niedriger ausfielen.
Wirtschaftliche Daten zur Insolvenzentwicklung
Offizielle Statements aus dem Dezember 2025 zeigen, dass Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt lagen. Insbesondere stieg die Zahl der Insolvenzanträge im September 2025 um über 12 % im Jahresvergleich.
Auch frühere Jahresdaten aus 2024 zeigen, dass schon damals die Insolvenzen stark zunahmen: Mit mehr als 21.000 Fällen 2024 wurden bereits hohe Werte erreicht – der höchste seit mehreren Jahren.
Fazit
Die Datenlage für Deutschland zeigt klar: Unternehmensinsolvenzen befinden sich Ende 2025 und zu Beginn 2026 auf einem besonders hohen Niveau. Offizielle Statistiken, Wirtschaftsumfragen und bestätigte Insolvenzmeldungen aus Nachrichtenquellen deuten auf eine anhaltend angespannte Situation hin. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind betroffen, und die Insolvenzdynamik bleibt im historischen Vergleich außergewöhnlich hoch.
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