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Nussallergie bei Kindern: Erkennen & Handeln
Einführung: Wenn Nüsse zur Gefahr werden
Dein Kind liebt Snacks? Dann bist Du wie Millionen Eltern. Doch was, wenn hinter einem kleinen Happen plötzlich ein großer Notfall steckt? Die Nussallergie bei Kindern ist kein seltenes Phänomen – vor allem nicht in der Altersgruppe von 0 bis 5 Jahren. Viele Eltern wissen anfangs nicht, worauf sie achten sollen, wie sie vorbeugen können und was im absoluten Ernstfall zu tun ist. Dieser Ratgeber gibt Dir die volle Packung Wissen – klar, direkt und vor allem: nützlich.
Was ist eine Nussallergie überhaupt?
Eine Nussallergie zählt zu den häufigsten Lebensmittelallergien bei Kleinkindern. Sie tritt auf, wenn das Immunsystem auf Eiweiße in Nüssen überreagiert…
Wie erkennst Du eine Nussallergie bei Deinem Kind?
- Rötungen oder Schwellungen rund um den Mund
- Juckreiz an Haut oder Zunge
- Erbrechen oder Durchfall
- Niesanfälle oder Husten
- Atemnot, pfeifender Atem
- Teilnahmslosigkeit, Kreislaufprobleme
- Im Extremfall: Anaphylaxie – ein lebensbedrohlicher Schockzustand
Was tun im Notfall?
🚨 Notfallplan:
- Sofort Notruf 112 wählen
- Falls verordnet: Adrenalin-Autoinjektor (z. B. EpiPen) verwenden
- Kind in Seitenlage bringen (bei Bewusstlosigkeit)
- Ruhig bleiben – Panik überträgt sich auf Dein Kind
- Warten auf den Notarzt, keine weiteren Lebensmittel geben
Checkliste: Was Du immer dabeihaben solltest
- Adrenalin-Autoinjektor
- Antihistaminikum (Tropfen oder Saft)
- Kortisonpräparat (bei Bedarf)
- Notfallpass mit Foto des Kindes
- Laminiertes Infoblatt für Kita oder Schule
Was machen die Ärzte im Krankenhaus genau?
- Sobald Dein Kind in der Notaufnahme ankommt, zählt jede Minute.
- Zuerst wird der Kreislauf stabilisiert – Puls, Atmung und Sauerstoffsättigung werden sofort überwacht.
- Falls nicht bereits geschehen, verabreichen die Ärzte hochwirksames Adrenalin, Antihistaminika und Kortison – meist intravenös oder über eine Infusion.
- Bei Atemnot erhält Dein Kind zusätzlich Sauerstoff über eine Maske.
- Im Falle eines anaphylaktischen Schocks wird intensivmedizinisch betreut – inklusive Monitorüberwachung, ggf. Intubation und Flüssigkeitsgabe.
- Parallel wird eine genaue Allergiedokumentation begonnen, um Rückfälle zu vermeiden. Eltern werden dabei eng einbezogen – auch emotional.



